SCHULEWIRTSCHAFT Bayern

Brose Gruppe: Starke Kooperationen zur Nachwuchsgewinnung

Junge Leute für Technik begeistern – das ist ein Ziel von Brose. Der internationale Automobilzulieferer ist bereits seit zehn Jahren im Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT aktiv. Mit vielfältigen Angeboten will das Familienunternehmen Mädchen und Jungen für technische Berufe gewinnen. Ab und an werden dabei auch Körbe versenkt.

Ein Beispiel ist das gemeinsame Engagement mit dem neunfachen deutschen Basketballmeister beim Aktionstag „Brose Bamberg meets Technik“: Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen erhalten dabei Einblicke in die Welt des Basketballsports und der Fahrzeugtechnik.

„Die Kinder erfahren einerseits wie ein Elektromotor funktioniert oder wie ein Roboter mit Hilfe von Sensoren sehen, fühlen und hören kann“, erklärt Michael Stammberger. Er leitet die Aus- und Weiterbildung der Brose Gruppe. Und weil es auch im Sport auf die richtige Technik ankommt, sind die Jugendtrainer von Brose Bamberg mit von der Partie: sie trainieren mit den Jungen und Mädchen, wie man richtig Körbe wirft.

Mädchen haben keine Ahnung von Technik? Von wegen!

Für junge Nachwuchstechnikerinnen engagiert sich Brose mit dem „Mädchen für Technik Camp“. Das einwöchige Sommerferienprogramm bietet das Unternehmen in Kooperation mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft an.

Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren entdecken dabei ihre technischen Fähigkeiten und lernen eine moderne Arbeitswelt kennen. Im vergangenen Jahr haben Brose Azubis mit den Schülerinnen beispielsweise Mini-Brettspiele gefertigt und LED-Blumen gelötet.
Der Erfolg des Projekts spricht für sich: Seit Beginn der Kooperation im Jahr 2003 haben schon mehrere Camp-Teilnehmerinnen eine Ausbildung oder ein duales Studium bei Brose begonnen.

Zusammenhalten, um zu begeistern

Welche Aufgaben hat ein Ingenieur – und wie sieht sein Arbeitsalltag eigentlich aus? Diese Fragen beantwortet das Projekt „Jungingenieur-Pass“. Damit fördert Brose gemeinsam mit weiteren Unternehmen und Partnern den technikinteressierten Nachwuchs.

Elf Gymnasiasten sammeln in Kurz-Praktika in den Betrieben nicht nur theoretisches Wissen oder praktische Erfahrungen. „Über zwei Schuljahre hinweg entsteht in den Werkstätten und Laboren der Projektpartner ein eigenes Produkt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, es zu planen, zu konstruieren, zu produzieren und zu vermarkten “, erläutert Michael Stammberger.

Mit einer weiteren Aktion fördert Brose seit 2014 junge Techniktalente zwischen neun und 16 Jahren. Bei der First Lego League entwerfen, bauen, testen und programmieren die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Roboter. Damit treten sie im Wettbewerb gegen andere Teams an. Auf dem Spielfeld entscheidet sich, wer den besten Roboter gebaut hat, aber auch welche Mannschaft am besten zusammengearbeitet hat.

Bildnachweis: Brose Gruppe

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