SCHULEWIRTSCHAFT Hessen

Samson AG: Die Zukunft in die Hand nehmen

Das Metall- und Elektro-Unternehmen Samson setzt sich aktiv für Jugendliche ein. Dabei kann sich der Betrieb auch immer auf seine engagierten Mitarbeiter verlassen.

„Wir freuen uns über jeden Schüler und über jede Schülerin, die wir für Samson begeistern können – aber auch über jeden, dem wir dabei helfen, seine Zukunft in die Hand zu nehmen“, meint Kevin Tscholitsch. Er arbeitet für die Personalabteilung des Frankfurter Unternehmens.
„Jeder junge Mensch, der einen Ausbildungsplatz und dadurch eine feste Anstellung findet, ist wichtig für Deutschland.“

In der Hand der Azubis

Einmal im Jahr findet bei Samson ein Berufsinformationstag, kurz B.I.T., statt. „Dann werden unsere Werkstore für Schülerinnen und Schüler geöffnet“, so Tscholitsch.
Der Tag liegt dabei in der Hand der Auszubildenden: „Sie führen die Besucher über unser Werksgelände und beraten sie an Infoständen zu unseren verschiedenen Ausbildungsberufen.“
Auch an Berufsorientierungsmessen nimmt Samson regelmäßig Teil, um junge Menschen zu beraten. „Von Schülern und Lehrern hören wir immer wieder, dass es gut ankommt, dass an unseren Infoständen auch unsere Azubis mit dabei sind. Sie stehen den Jugendlichen dort Rede und Antwort.“

Talentschmieden

Ebenso ist der Konzern an den Schulen vor Ort – im wahrsten Sinne des Wortes: Samson hat in der Heinrich-Kraft-Schule und der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt eine „Talent Company“ eröffnet. „In diesem Raum befindet sich alles, was man zur Berufsorientierung benötigt.“
Hier finden Gesprächsrunden mit Auszubildenden statt, Bewerbungstrainings oder Workshops – ein Fachraum also, in dem sich alles nur um das Thema Arbeitswelt dreht.
Doch das Unternehmen mit 1.800 Mitarbeitern versucht nicht nur, junge Menschen aus der Region für sich zu gewinnen. Auch Flüchtlinge werden aktiv für eine Ausbildung angeworben: Ende 2016 beschloss Samson, 30 zusätzliche Lehrstellen anzubieten.
Das Echo war auch bei den Mitarbeitern groß: So boten viele an, eine Patenschaft für einen der jungen Menschen zu übernehmen und ihn bei seiner ersten Zeit im Betrieb zu unterstützen. Lernmethoden wurden ebenfalls direkt für die Neuankömmlinge ausgefeilt: Ein Azubi entwickelte einen Mathematik-Kurs, eine andere Kollegin ein Werkzeug-Memory.

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